Jinan Ruby Laser Technology Co., Ltd.

Forschung zur Kostensenkung beim Laserschweißen von Blechen

08-12-2020

Da die Verbesserung der Leistung und Kostensenkung die Hauptziele sind, ist die Weiterentwicklung des Dickmetallschweißens ein besonderes Interesse des Schiffbaus und anderer maritimer Maschinenbauindustrien.

 

Jetzt will das Laser Zentrum Hannover (LZH) gemeinsam mit den Unternehmen Held Systems Deutschland, Laserline und Meyer Werft robuste, reine Laserschweißverfahren für Stahlbleche mit einer Dicke von bis zu 30 mm etablieren. Zu diesem Zweck müssen Diodenlaserstrahlquellen auf Spitzenleistung gebracht werden, sagen die Partner.

 

Das LZH merkt an, dass die Verfahren zum Verbinden von maritimen Stahlbauteilen „ein großes Entwicklungspotential in Bezug auf Produktionskosten und Produktivität haben“: Das häufig verwendete Unterpulverschweißen ist vergleichsweise langsam und mit erheblichen Werkstückverzerrungen verbunden. Das Laser-Lichtbogen-Hybridschweißen erfordert als alternatives Verfahren eine arbeitsintensive Kantenvorbereitung und ist nicht sehr flexibel.

 Laserschweißen

Insbesondere bei großen Stahlblechdicken im Bereich von 12 bis 30 Millimetern konnte sich bisher kein Verfahren gegen das Unterpulverschweißen durchsetzen. Das wollen die Wissenschaftler am LZH nun gemeinsam mit den drei Industriepartnern ändern.

 

Reines Laserschweißen

Die Wissenschaftler wollen robuste, reine Laserschweißverfahren entwickeln, insbesondere für das Dickblechschweißen im maritimen Bereich. Zu diesem Zweck wird der Projektpartner Laserline neue Diodenlaserstrahlquellen realisieren , mit einer maximalen Ausgangslaserleistung von bis zu 60 KW  im Dauerstrichbetrieb. Ziel des Projekts ist es, qualitativ hochwertige Verbindungen mit hohen Schweißgeschwindigkeiten zu erzielen.

 Metallschweißen

 

Die Partner wollen die Kosten für die Kantenvorbereitung und die Menge an Zusatzmaterial im Vergleich zu bestehenden Fügeverfahren senken . Auf diese Weise werden die Kosten letztendlich reduziert.

Die neuen Prozesse sollen die bestehenden ergänzen oder sogar ersetzen . Die anwendungsorientierte Entwicklung erfolgt parallel in einem Laserlabor und in einer werftähnlichen Testumgebung. Dies ermöglicht es, Prozesse schnell zu testen, zu bewerten und zu optimieren.


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